Entwickler: Capcom
Verleger: Capcom
Publikation: 13. März 2009
Plattform(en): PlayStation 3, Xbox 360, PC
Engine: MT Framework, Havok Physics
Genre: Survival Horror, Third-Person-Shooter
Spielmodi: Einzelspieler, Koop-Modus
Medien: Blu-ray Disc, DVD
Chris Redfield wird im Auftrag der Bio-Terrorism Security Assessment Alliance (BSAA) in das fiktive afrikanische Dorf Kijuju geschickt, um dort den Waffenhändler Ricardo Irving zu fassen. Irving handelt mit Bio-Organischen Waffen (BOWs) und den aus den Vorgängerspielen bekannten Viren zur biologischen Kriegsführung. In Kijuju trifft Redfield auf die afrikanische BSAA-Agentin Sheva Alomar. Ihre Eltern kamen bei einem Zwischenfall in einem Labor der Umbrella Cooperation ums Leben, was Sheva letztlich dazu bewegte, sich der BSAA anzuschließen.
Wie bereits in
Resident Evil 4 steuert der Spieler die Spielfigur aus einer
Drittpersonansicht durch in Echtzeit berechnete Hintergründe. Aus
Resident Evil Zero übernommen ist der
Kooperationsmodus, bei dem zwei Spielfiguren
parallel das Spiel bestreiten. Während des Spieles kann der Spieler Gold und Schätze finden, die zwischen den einzelnen Kapiteln in neue Waffen oder Verbesserung der vorhandenen Waffen investiert werden können.Nach einmaligem Durchspielen steht der ebenfalls aus Vorgängerspielen bekannte Söldner-Modus zur Verfügung, bei dem man in kurzer Zeit eine möglichst hohe Anzahl von Gegnern besiegen muss.
Resident Evil 5 entfernt sich, wie schon der vierte Teil im Vorfeld, immer weiter vom
klassischen Survival Horror und tendiert stärker in Richtung
reinen Actionspiels. So ist etwa der Anteil von Rätseln verglichen mit dem Anteil an Kämpfen mit Gegnern deutlich zurückgegangen. Leider gibt es hier keine unendliche Munition, auch wenn es gewisse Personen es gerne hätten. Im Vergleich zu anderen RE Teilen, gibt es mehr als genug. Frei nach dem Motto: "Und bin ich nun jetzt leer geschossen, nehm ich keinen Strick." Electroschocker / Prügel ausgepackt und druff. Kameraführung ist sehr "ungenau". Zu nah an der Person, teilweise unübersichtlich (für meinen Geschmack).
Fazit bis jetzt:
Für Singleplayer wäre es mir zu "trocken", da es leider nicht mehr den typischen Resi Flair hat und man doch zu sehr von der KI abhängig wäre. Im Coop passt es mir generell wieder, da es sich doch "anders" spielt. Gute Atmo, Storyline (was in den Vorgänger auch schon immer der Fall war), spassig / spannende Bosskämpfe. Der Söldnermodus wird noch einiges an Material bieten (inkl. Ausrüstung / Kostüme freispielen etc.).