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Fahrzeugtipps
Viele Tuningmöglichkeiten bietet Ihnen das Spiel zwar nicht, trotzdem haben Sie vor jedem Rennen die Möglichkeit das Setup ihres Wagens entsprechend anzupassen. Zur Auswahl stehen Getriebeübersetzung, Abtrieb, Radaufhängung, Bodenfreiheit, Differenzial und Bremsbalance. Doch was genau bewirken diese Einstellungen? Und was ist empfehlenswert?
Getriebeübersetzung
- Mit Hilfe der Getriebeübersetzung können Sie die Beschleunigung bzw. die Höchstgeschwindigkeit ihres Fahrzeugs beeinflussen. Dadurch, dass der Motor bei einer kurzen Übersetzung vergleichsweise hoch dreht erzielen Sie eine bessere Beschleunigung. Dafür muss jedoch eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit in Kauf genommen werden. Eine lange Übersetzung des Getriebes bewirkt genau das Gegenteil: der Motor dreht bei gleicher Geschwindigkeit langsamer und die Beschleunigung verringert sich, während die Höchstgeschwindigkeit steigt. Da im Gelände jedoch nur selten sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, macht sich eine höhere Beschleunigung oft besser bezahlt. Die Getriebeübersetzung darf also gerne etwas verkürzt werden.
Abtrieb
- Durch einen wahlweise hohen oder niedrigen Abtrieb können Sie die Kurvengeschwindigkeiten beeinflussen. Ein hoher Abtrieb verursacht eine bessere Bodenhaftung und ermöglicht es ihnen so in Kurven eine höhere Geschwindigkeit zu erzielen. Dafür wirkt sich der höhere Abtrieb jedoch negativ auf die Geradeausgeschwindigkeit aus, da der Luftwiderstand erhöht wird. Ein niedriger Abtrieb bewirkt logischerweise genau das Gegenteil. Somit hängt diese Einstellung von der Kurvenanzahl der jeweiligen Strecke ab. Die optimale Einstellung ist jedoch ein ausgewogenes Mittelmaß.
Radaufhängung
- Die Radaufhängung kann entweder hart oder weich eingestellt werden. Eine härtere Einstellung bewirkt, dass das Fahrzeug weniger neigt und somit schneller durch Kurven fahren kann. Besonders auf Strecken mit vielen asphaltierten Abschnitten macht sich eine härtere Radaufhängung positiv bemerkbar. Im Gelände sollte die Radaufhängung jedoch etwas weicher eingestellt werden, da das Auto dann Schlaglöcher und Bodenwellen besser abfedern kann und Sie somit nicht so schnell die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren.
Bodenfreiheit
- Was eine Tieferlegung bewirkt sollte eigentlich jeder wissen: der Schwerpunkt des Fahrzeugs wird tiefer was die Aerodynamik verbessert und somit höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Auch hier empfiehlt sich besonders auf Asphaltstrecken eine tiefe Einstellung. Im Gelände neigt das Fahrzeug jedoch bei zu geringer Bodenfreiheit zum hüpfen und Sie können schneller die Kontrolle verlieren. Auch bei Schlaglöchern und Sprüngen wirkt sich eine geringe Höhe des Fahrzeugs negativ auf das Fahrverhalten aus.
Differenzial
- Die Einstellung des Differenzial wirkt sich ebenfalls auf die Beschleunigung ihres Fahrzeugs auf. Durch eine starke Einstellung kommt ihr Fahrzeug zwar schneller vom Fleck, allerdings wird die Kontrolle etwas erschwert. Im Gegensatz dazu bewirkt ein schwach eingestelltes Differenzial ein verbessertes Handling und eine etwas schwächere Beschleunigung. Die Wahl dieser Einstellung hängt also sowohl vom jeweiligen Fahrzeug und ihrem Können ab.
Bremsbalance
- Bei der Wahl der Bremsbalance können Sie das Auto entweder zum Unter- bzw. Übersteuern bringen. Wenn die Bremsen frontlastiger eingestellt werden, neigt das Fahrzeug zum untersteuern. Dies empfiehlt sich wenn Sie Drifts bewusst vermeiden wollen um so schneller durch Kurven zu kommen. Besonders auf Asphaltstrecken macht sich diese Einstellung bezahlt. Im Gelände sollten Sie die Bremsbalance jedoch auf das Heck verlegen, damit ihr Fahrzeug zum Übersteuern neigt und das Heck somit wendiger wird. Dadurch können Sie ihr Auto geschickt mit Gas und (Hand)Bremse durch die Kurven zirkeln.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »-Spooky-« (7. Dezember 2009, 13:51)